Ausstellung bis 07. Januar 2024 verlängert
Ergänzt durch 21 neue Kunstwerke von der Osterinsel!
Zu sehen im Museum für Natur und Umwelt
Die Ausstellung „Hoffnung am Ende der Welt. Von Feuerland zur Osterinsel“ der Lübecker Völkerkundesammlung mit dem Lübecker Museum für Natur und Umwelt wird aufgrund des großen überregionalen Interesses bis zum 7. Januar 2024 verlängert und erweitert. Bei den neuen Exponaten handelt es sich um noch niemals öffentlich gezeigte Holzschnitzereien und Steinskulpturen, die Tiere und Gottheiten der Insel zeigen. Die Werke stammen von dem Künstler Pedro Atan Pakomio (1907-1974), der in den 1950er Jahren politisches Oberhaupt der Osterinsel war. Atan war zudem der erste, der einen Katalog aller archäologischen Monumente der Insel erstellte und einige der ikonischen Steinfiguren wiedererrichtete. Internationale Bekanntheit erreichte er als wichtigster Mitarbeiter des norwegischen Abenteurers Thor Heyerdahl.
Atans Skulpturen sind von großer kulturhistorischer Bedeutung, da sie vor dem Beginn des Massentourismus auf der Insel entstanden und viele bisher unbekannte Bezüge zur Mythologie der Osterinsel herstellen. Die Skulpturen wurden zwischen 1957 und 1960 auf der Insel erworben und erst vor einem Monat von der Familie Liebenow in Kastorf den LÜBECKER MUSEEN für die Ausstellung überlassen. Gegenwärtig wird die Sammlung von
Wissenschaftler:innen in Lübeck und auf der Osterinsel gemeinsam erforscht. Nach Abschluss der Ausstellung und Forschung ist eine Teilung der Exponate zwischen der Lübecker Völkerkundesammlung und dem Museum der Osterinsel geplant. So bietet ein Besuch der erweiterten Ausstellung die einmalige Chance, alle wichtige Objekte gemeinsam zu bewundern, bevor ein Teil auf die Insel am anderen Ende der Welt zurückkehrt.